Parodontologie
– Die eigenen Zähne, ein Leben lang

Der Erhalt der eigenen Zähne stellt einen wichtigen Fokus unserer Praxis dar. Wir bieten Ihnen bei parodontalen Erkrankungen individuell für Sie zugeschnittene Therapiekonzepte an. Beginnend mit dem Aufbau einer optimierten Mundhygiene, über weitergehende chirurgische und nicht-chirurgische Verfahren zur Beseitigung von Zahnfleischtaschen mit Rekonstruktion von Knochendefekten, bis hin zu einer regelmäßigen Erhaltungstherapie und Reevaluation.

Bei Bedarf führen wir zudem verschiedene plastisch-operative Maßnahmen durch, so z. B. die Deckung freiliegender Zahnhälse, eine Harmonisierung bei asymmetrischem Verlauf des Zahnfleischrandes sowie weiteren Defekten des Zahnhalteapparates

Was ist eine Parodontitis?

Ausgelöst und verursacht wird die Parodontitis durch Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch als Belag (Plaque) ansammeln. Es bildet sich nach einigen Tagen ein harter Belag (Zahnstein) an den Zähnen oberhalb und unterhalb des Zahnfleischrandes. Mit der Zeit kommt es zu Rötung, Schwellung und Blutungsneigung des Zahnfleisches.

Werden diese Anzeichen nicht behandelt, kann diese Entzündung die Fasern, welche die Zähne mit dem Kieferknochen verbinden, zerstören und im weiteren Verlauf zum Knochenabbau führen. Ohne Fasern und Knochen beginnen sich die Zähne zu lockern. Möglicher Zahnverlust ist die Folge. Ziel der Parodontitistherapie ist die Eindämmung der Entzündung durch konsequente Reduktion der bakteriellen Beläge.

Wichtigster Faktor für den Erfolg der Therapie ist die Optimierung der eigenen Mundhygiene und professionelle unterstützende Parodontitistherapie alle 3 Monate. Bei fortgeschrittenen Fällen erfolgt nach entsprechender Vorbehandlung eine chirurgische Taschenreduktion, ggf. auch mit aufbauenden Maßnahmen